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Es war früher Morgen auf dem
Spezialmond Vendor`, als Andy Ameisenbär seinem
Ameisenbärraumschiff entstieg. Sein mundgeblasenes Computergerät
hatte ihm mitgeteilt, dass die Lebensbedingungen dieses im
entferntesten Winkel der Ameisenbärgalaxie liegenden
unwirtlichen 2.Mondes des Sonnensystems Mochtar, in Noten 3
waren und er konnte ohne die zwischen vier und fünf Metern lange
Ameisenbärnasenmaske den staubigen Untergrund betreten. Leider
hatte er keine Ahnung welcher Art sein Auftrag hier genau war,
denn er war so geheim, dass man ihn sogar vor ihm geheimhalten
mußte. So spazierte er ein wenig auf dem Mond herum und wartete
darauf, daß sein Auftrag sich bemerkbar machte.
Andy wurde oft mit besonders
schwierigen Missionen betraut, denn er war einer der
erfahrensten Ameisenbärpiloten in der gesamten
Ameisenbärraumflotte und hatte den Tod schon mehrfach gerochen.
Doch auch langjährige Ameisenbärraumfahrterfahrung hielten Andy
heute nicht davon ab, nach 3-tägiger Abwesenheit seines Auftrags
eine gewisse Langeweile beim Warten zu verspüren. So bohrte er
ein wenig in der langen Ameisenbärnase um sich die Zeit zu
vertreiben. Andy fand dort sogar ein gutes Buch wieder, welches
er lange Zeit vermißt hatte und las ein wenig darin. Das Buch
hieß: „Leben im Ameisenbäruniversum - in Geruch und Bild“ . Es
enthielt Ratschläge für praktisch jede Lebenslage in die man
geraten konnte und Andy schaute sofort nach unter: „Was tun wenn
Aufträge sich verstecken“. Dort, auf Seite 4653, stand in großen
Lettern geschrieben: „Der Fehler liegt nicht beim Auftrag
sondern dem Universum. Erfinde es neu.“ „Na gut“, dachte der
kleine Ameisenbär. Und sein Gehirn begann Welten zu schaffen und
zu zerstören, daß es nur so rappelte im Karton.
Als der Auftrag vom
Flottenkommando dann schließlich eintraf, war Andy gerade ein
kleiner Mann im Sektor 001 und ging aus dem Haus Zigaretten
kaufen.
Die Sonne schien ihm auf den Kopf,
die Vögel zwitscherten und die Baüme grünten vor sich hin.
Gleich würde er frühstücken und die Fussballzeitung lesen -
darauf freute er sich schon seit dem mühsamen Aufwachen. Denn
Frühstück - das war die beste Jahreszeit. Oben in der Wohnung
angekommen wollte er erstmal schön auf dem Balkon eine rauchen –
aber: Oh Schreck! Plötzlich merkte er das seine Arme zu kurz
waren um die Zigarette in den Mund zu stecken.... Nachdem er
einige Nanosekunden in steigender Verwirrung verharrt hatte,
löste Andy sich in einem großen weißen Blitz auf und alles
andere auch. |
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