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Es gibt viele Tiere,
die sind alles andere als sparsam. Eine
wissenschaftlich erwiesene, aber sehr unbekannte
Tatsache, ist zum Beispiel, dass der kleine Grauhai
Youri, der im Mittelmeer zu Hause ist, sein
schwerverdientes Muschelgeld regelmäßig zum Fenster
hinauswirft. Er kauft sich ständig neue
Flossenschoner, oder Haifischzahnbürsten, oder Kekse
und neulich sogar eine Skiausrüstung, die er
natürlich nicht gebrauchen konnte. Darum saß der
Grauhai, regelmäßig am 14. oder 15. eines Monats auf
dem sandigen Meeresboden und weinte weil er pleite
war und hungrig.
Und als Youri wieder
einmal mit knurrendem Magen unter einer schmalen
Gehirnkoralle lag, da klopfte ihm ein langhaariges
Wesen auf die Flossen. Es war seine beste Freundin,
die Meerjungfrau Fariba. Sie wohnte auf der
Bohrinsel Brent Spar, welche sie sich vor einigen
Jahren selbst versenkt hatte. Fariba war eine
adrette Unterwasserperson, sie war jung, klug und
sehr schön. Und der kleine Grauhai Youri war, wie
schon erwähnt, ihr allerbester Freund. Nachdem der
selbsternannte Räuber der Meere sich ein bißchen
erschrocken hatte, setzten sich die beiden auf einen
kleinen Zitterrochen und überlegten wie sie Youri,
den alten Pleitegeier, aus seiner mißlichen Lage
befreien konnten. Denn auch Fariba war langsam
genervt, das ihr Freund nie Geld hatte und dass sie
immer die Zeche zahlen mußte. „Ach komm Youri, laß
den flachen Kopf nicht hängen. Wir schwimmen gleich
erst mal zu mir und essen Tintenfisch und dann
werden wir uns überlegen in welchen unwirtlichen
Tiefen des Meeres deine Ersparnisse immer so schnell
verschwinden.“ Der kleine Grauhai wischte sich noch
eine letzte, süßwasserhaltige Träne aus dem Haiauge,
putzte sich die Hainase und nickte. „Zum Glück habe
ich für solche Haifreundnotfälle stets einen
Notmuschelgroschen in meiner Bohrinsel versteckt.“
Youri freute sich, aber er war auch erstaunt und
beeindruckt, daß seine schmale Meerjungfraufreundin
alles andere als pleite war und trotzdem großzügig.
„Puh, zum Glück lief die Geschichte nicht andersrum,
Fariba,“ meinte der kleine Grauhai noch, als sie den
Zitterrochen zum Abschied streichelten und Kurs auf
Faribas Reich, Brent Spar nahmen.
An der nächsten
Korallenkreuzung gleich links neben dem
Süßwasserschokoladeneismarkt, vernahmen sie
plötzlich ein leises Schluchzen. „Heulst du schon
wieder?“ rief da die kleine Meerjungfrau, aber Youri
war es ausnahmsweise nicht, der da nah am Wasser
gebaut hatte. Denn an der nächstbesten
Riffstrassenecke saß Carla, die kleine Zackenkrake
und weinte bitterlich. „Ach, Carla, was ist denn
los?“ riefen da die beiden Freunde und versuchten
das faltige Tier zu trösten. Aber die Carlakrake war
wirklich fertig mit den Nerven. „Ich weiß nicht mehr
was ich machen soll“, schluchzte sie, „ich habe
meine Zackenkrakenkrone verloren und ihr wißt doch,
ohne die verkomme fast zu einem gemeinen
Tintenfisch. Ich brauche doch meine Zacken und neue
kann ich mir nicht leisten, die sind so teuer, hätte
ich sie doch nicht so achtlos neben meinem
Schlafsack liegen lassen, och, menno...!“ Youri und
Fariba schauten sich an und beschlossen die heulende
Zackenkrake Carla zusammenzufalten und erst einmal
mitzunehmen bis es ihr besser ging. Die Krake unter
der Flosse, schwommen der kleine Grauhai und seine
Freundin weiter durch die Gehirnkorallenkolonie 12b,
als Fariba plötzlich strauchelte. Mit einem lautem
Rumms war ihr etwas sperriges auf den schönen Kopf
gefallen. „Aua“, sagte die Meerjungfrau und richtete
sich ihr langes Haar neu. Der Gegenstand der vom
Himmel gestürzt war, stellte sich als ein Vogel mit
seltsam blauen Füssen heraus. „Oh, oh...
entschuldigen sie meine Damen und Herren. Ich
befürchte ich bin mitten im Flug eingeschlafen, ach,
ich bin so müde, so viel habe ich gearbeitet, ich
armer Tölpel, ich Blaufußtölpel! Wissen sie, ich
will doch endlich heiraten, ich bin schließlich ein
stattliches Vogeltier, das müssen sie zugeben, aber
sie glauben ja nicht was diese alberne Blaufüssigen
Frauen für Ansprüche haben, neinnein, völlig
unmöglich! was die für Geschenke haben wollen, die
kann ich niemals finden, geschweige denn bezahlen,
was soll ich bloß tun, seit Wochen habe ich nicht
geschlafen, bis auf jetzt gerade eben, als ich auf
ihren Kopf fiel, gnädige Meerjungfrau, entschuldigen
sie, ach ich will doch nur heiraten, ich armer
Verlierer....“.
Und auch der
Blaufußtölpel fing an zu weinen während unsere zwei
Freunde schweigend daneben standen. Die ganze
Flennerei ging ihnen inzwischen tierisch auf die
Nerven. „Ach, was solls,“ sprach da Fariba. „Nehmen
wir auch dieses Häufchen Elend mit. Zusammen finden
wir bestimmt ein Geschenk für den komischen Vogel.“
„Und mir finden wir eine neue Zackenkrakenkrone
bitte ja....?“ meldete sich von den billigeren
Plätzen die kleine Carla und putzte sich lautstark
die riesengroße Krakennase. Da umarmten sich schnell
nochmal alle vier bunten Tiere um dann endlich
weiterzureisen. Zum Glück kam in dem Augenblick ein
großer Walhai vorbei und ein kleiner Putzerfisch,
der ihn polierte und bearbeitete, rief den Freunden
zu, sie sollten sich einfach festhalten, er würde
sie ein Stück mitnehmen. Als sie sich alle am
größten Fisch der Welt angesaugt hatten, fragte
Fariba den schmalen Reinigungsfisch etwas besorgt:
„Ist das hier auch der 12.00 Uhr Walhai nach
Fuertementerror? Wir wollen ja nicht in die falsche
Richtung fahren.“ Aber der Reisespezialist beruhigte
die komische Versammlung. „Er ist übrigens eine
tolle Erfindung, dieser Walhaibus. Ich muß nie
bezahlen für meine Reisen, immer spare ich Benzin
und Energie. Hier seht mal, ich habe immer meinen
kleinen Lappen dabei, mit dem mache ich die Fische
hier und dort ein bißchen sauber, poliere und
bohnere ein wenig, und dafür nehmen sie mich überall
hin mit.“ Youri nickte anerkennend. Er fand
Putzerfische auch sehr praktisch, nur hatte er
manchmal das Gefühl, dass es mit ihrer Intelligenz
nicht so weit her war. „Ja, hm, toll. Putzerfisch.
Aber sag mal, hast du schon mal ein Buch gelesen?.“
„Ja! Wie! Natürlich! Was für eine Frage!“ Youri ließ
nicht locker. „Welches?“. Darauf war der kleine
Arbeitsfisch nicht vorbereitet. „Ja, oh, seht mal
wie spät es ist! Ich muß gehen!“ Und schwupp!! war
er weg, der doofe Polier.
Nachdem die vier
Freunde den Putzerfisch gebührend ausgelacht hatten,
setzten sie sich in die
Weichkorallenwalhaihaltestelle um sich auszuruhen
und um auf den nächsten Fisch nach Brent Spar zu
warten. Carla überlegte sich weiter wie sie zu mehr
Zacken kam, der Blaufußtölpel schrieb sein Testament
und Youri suchte unter der Sandbank nach verlorenen
Muschelgroschen. Fariba aber, die stolze
Meerjungfrau, fragte sich, wie man den Riffbewohnern
ihre chronische Muschelgeldbehinderung abgewöhnen
konnte. Kurz vor der Lösung aller Probleme berührte
sie ein kleiner Pilotfisch unsittlich und Fariba
mußte solange auf Gewalt zurückgreifen bis schon ihr
Walhai kam. „Los Kinder“, rief sie, „Noch zwei
Stationen und wir sind da!“. Die Fahrt war lang und
beschwerlich, zumal Youri alle drei Minuten „wie
lange noch“ fragte und Carla, die kleine Krake
ständig mal mußte. Irgendwann, gen abend, hatten sie
es jedoch geschafft und standen bei der kleinen
Meerjungfrau vor der Haustür. Fariba bat alle in ihr
Heim und bereitete ein kleines Abendmahl. Sie kochte
kleine Tintenfische mit schlechtgelaunten Muscheln
und der Nachbar, ein berühmter Galapagos Kormoran,
brachte Algenwein mit. Und ein paar Stunden später
saßen eine Zackenkrake, ein Blaufußtölpel, ein
kleiner Grauhai und ein Kormoran mit der
Meerjungfrau fröhlich am Tisch und waren satt,
betrunken und glücklich.
Als sie langsam ruhig
und müde wurden, schaute der Kormoran auf einmal
etwas sparsam und sagte: „übrigens, wißt ihr wer
gestern gestorben ist? Der alte weise weiße Hai.
Ganz einsam und alleine in seinem riesigen
Elfenbeinhaus hat er den Löffel abgegeben. Und sein
ganzes Muschelgeld, mein Gott! Was hat es ihm
genutzt?“ Carla, noch etwas betäubt vom
Austernschnaps, faselte daraufhin etwas davon, wie
geizig der Hai doch gewesen sei und wie er keine
Freunde hatte und nur sein Muschelgeld und Gold
liebte. Dem schenkte aber keiner Beachtung, obwohl
es die Wahrheit war, denn die anderen hatten gemerkt
das die kleine, liebe Meerjungfrau Tränen vergoß.
„Hey, was hast du denn, meine
Lieblingsunterwasserfee?“ fragte Youri, und die
anderen streichelten alle an ihr herum um sie zu
trösten. Und Fariba erzählte daß der weise Hai ihr
Onkel gewesen war und sie sich jetzt ganz mies
fühlte. Aber sie erzählte nach der Trauerphase auch,
das sie sein ganzes Muschelvermögen erben würde und
damit steinreich war. Und bei Fariba war es ja auch
gut aufgehoben. Die Freunde waren sich einig daß es
eine mittlere Katastrophe gewesen wäre, hätte zum
Beispiel Youri das viel Geld geerbt. Die Freunde
freuten sich mit ihrer Meerjungfrau und trösteten
sie gleichzeitig, denn irgendwie war ja auch jemand
gestorben. Fariba aber wurde ernst und sprach:
„Vielleicht sollte ich mit diesem ganzen Geld eine
Bank aufmachen. Eine Meerjungfrauenbank. Und dann
helfe ich euch sparen. Wir müssen jetzt nur noch
überlegen was ihr tun könnt um nicht immer pleite zu
sein.“ Die anderen Tiere nickten, „Ja Fariba, das
stimmt, wir könnten ja mal was arbeiten, oder was
tauschen, oder mal auf etwas verzichten“, sagte da
Carla die Zackenkrake. Und der weise Kormoran fügte
feierlich hinzu: „Das ist richtig, man muß auch mal
auf ein Opfer verzichten können.“ Danach überlegten
alle was sie tun könnten um sich aus ihrer mißlichen
Lage zu befreien. Aber kurz danach waren sie schon
wieder dabei das unverdiente Geld auszugeben.
Innerhalb kürzester
Zeit herrschte in Faribas Heim eine, angesichts des
Todesfalls und der allgemeinen finanziellen
Unterwassersituation, völlig ungebührliche Euphorie.
Youri, der kleine Grauhai rief ganz laut: „Sauber!
Dann kaufe ich mir ein unverschämt gewaltiges Haus
in den Alpen und belege sämtliche Skikurse!“. „Und
ich werde mit den ganzen Muscheln das größte
Geschenk der Welt kaufen, dann heiratet mich meine
Tölpelfrau doch noch!“ beschloß der Blaufußtölpel.
Er sah ziemlich bescheuert aus, weil Fariba ihn
gebeten hatte die pinken Gummistiefel anzuziehen
damit er ihren Perlmuttfußboden nicht mit blauer
Farbe bemalte. Auch Carla hatte eine tolle Idee was
sie mit ihrem Geld machen wollte. „Ich mache mir nie
wieder Sorgen. Denn ich kaufe mir einfach 234
Zackenkronen, dann ist es egal wenn ich mal eine
verliere.“ Der berühmte Herr Kormoran hielt sich
noch etwas zurück. Dann blickte er fragend in die
Runde und fragte: „Entschuldigung, was habt ihr
gesagt?“
Fariba, die liebe,
wunderschöne Meerfee hörte sich alles schweigend an.
Dann haute sie mit ihren Schwanzflossen einmal
kräftig auf den Tisch und warf ihr langes Haar
gebieterisch in der Gegend herum. „Ich möchte euch
mal was fragen“, sagte sie ruhig. „Youri, was willst
du mit einem Haus in den Alpen, denk doch mal nach!
Du bist ein Hai und erst 12 jahre alt. Du kannst
nicht Skifahren, und schon gar nicht mit einer
Rückenflosse über Wasser.“ Youri blickte verschämt
zu Boden und murmelte unverständliche Haigeräusche.
„Und du, Blaufußtölpel. Hab doch besser mal eine
gute Idee, anstatt zu versuchen dir alles mit
Muschelgeld zu erkaufen. Hier, mein Kormorannachbar
ist Geschenkespezialist, der kann dir weiterhelfen
und mit den Muscheln solltest du lieber deine
Familie versorgen. Neue Gummistiefel könntest du dir
übrigens trotzdem mal kaufen.“ Der Tölpel wollte
Einspruch erheben aber Fariba redete schon weiter.
„Carla, denk doch mal an die vielen Riffbewohner die
sich nicht mal den Doktorfisch leisten können. Und
du willst dir das Recht erkaufen unaufmerksam zu
sein? Wie dekandent, Carlakrake! Pass doch lieber
ein wenig besser auf, oder kauf dir einen
Gehirnkorallensafe für deine Zackenkrone.“ Carla
verdrückte eine Träne, denn sie hatte gemerkt, was
sie für eine Luxuszicke hatte werden wollen. „Und du
Kormoran. Kauf dir ein Merkbuch damit du nicht immer
alles vergißt. Und damit ihr nicht alle euer
Muschelgold den Muränen schon in den Rachen
schmeisst bevor ihr es überhaupt verdient habt, hebe
ich es für euch auf und wenn ihr was braucht, kommt
ihr zu mir. Wie wäre das, hm? Na Youri?
Du denkst doch
bestimmt gerade schon daran dir 1254 Tafeln
Fledermausfischschokolade zu kaufen die du im Leben
nicht essen wirst, oder?“In der Tat hatte Youri
schon beim Korallensupermarkt angerufen um sich zu
erkundigen wieviel Muscheln er für eine derartige
Menge Schokolade wohl aufbringen müßte, so das die
Freunde beschlossen, Fariba ihre Muscheln für sie
verwalten zu lassen.
Aber zuerst mußten sie
überlegen, wie sie an Geld kamen ohne zu stehlen
oder zu erben. Nun, eigentlich bekamen sie auch alle
noch, mehr oder weniger Taschengeld von ihren
Eltern, aber für die gewissen Extras des
Unterwasserluxuslebens muß man sich schon etwas dazu
verdienen. Oder auf das Eine verzichten um dafür das
Andere zu bekommen. Und so beschlossen die Freunde
eine Lösung zu suchen und sich in einer Woche
wiederzutreffen um zu berichten wie es ihnen
ergangen war.
Carla fand mit ihren
acht starken, behenden Armen schnell einen Job als
Kellnerin in der Tischkorallenbar um ihr Taschengeld
aufzubessern. Dann erwarb sie eine besonders schöne
Zackenkrone und baute einen kleinen Pilotfisch als
Alarmanlage oben dran, so daß sie sie nie wieder
verlieren konnte.
Der Blaufußtölpel
beschloß mit dem Heulen aufzuhören und sich ein
wenig mehr auf sein Studium zu konzentrieren. Und
siehe da: als die Noten besser wurden, schwand die
schlechte Laune und sogar seine
Seeschnepfengroßmutter hatte plötzlich wieder ihre
Spendierhosen an. Natürlich war auch seine Freundin
ganz stolz auf ihn, außerdem macht Erfolg ja
angeblich unter bestimmten Umständen erotisch.
Youri verkaufte einige
seiner jetzt als völlig überflüssig erkannten
Gegenstände an fahrende Händler, wie zum Beispiel
seine Mikrowelle, sein Mountainbike und sein
kürzlich ersteigertes elsässisches Weingut. Und er
überlegte sich jetzt ganz genau ob er etwas wirklich
braucht und ganz, ganz gerne haben will, bevor er
sein Muschelgeld dafür ausgibt.
Als sich die lieben
Freunde also nach einer Woche wiedertrafen, waren
alle glücklich und froh und stolz erzählten sie
Fariba von ihren Erlebnissen. Und die Meerjungfrau
umarmte alle einzeln und der Reihe nach und gab
ihnen je einen dicken Kuß weil sie so tapfer und
einfallsreich gewesen waren. Der berühmte
Galapagoskormoran tauschte indes ein ganz tolles
Büschel Seegras, was der Blaufußtölpel erfolgreich
seiner Angebeteten schenkte, gegen dessen fast
unbenutztes, kleines, blaues Merkheft. Denn er war
immer noch sehr vergeßlich, denn solche Sachen sind
schwierig zu lernen, vor allem im Alter. Alle
zusammen schenkten die tollen Freunde sogar dem
doofen Putzerfisch ein gutes Buch, denn sie hatten
alle ein wenig gespart und Youri, der
verschwenderische Grauhai zog bei seiner besten
Meerjungfraufreundin ein, mit der Absicht sie bald
heimlich und unmerklich zu heiraten.
So waren die
Korallenriffbewohner jetzt zwar glücklich, aber sie
hatten auch nicht vergessen das Fortuna mit ihnen
gewesen war. Und sie wußten wohl, das sie jetzt ein
bißchen vorsichtiger mußten. Denn man hat nicht
immer eine gute Meerjungfraufreundin die einem mit
guten Ideen und der Eröffnung einer Bank aus der
Patsche hilft.
Das war es dann aber
auch, mit dem übers Muschelgeld nachdenken, denn die
Freunde hatten wahrlich besseres zu tun. Sie
spielten und lachten ganz viel zusammen, sie
feierten bei Fariba rauschende Feste mit Unmengen
Algenweins und Tintenfisch. Und der Blaufußtölpel
brachte seine Frau mit und Carla ihren
liebgewonnenen Pilotfisch. Und dann tanzte Fariba,
die glückliche Meerjungfrau, mit Youri, dem
sorglosesten Hai der Welt, die ganze Nacht, bis sie
beide vor lauter Glück und Spaß nicht mehr stehen
konnten und mit der Morgensonne erschöpft ins
Korallenbett fielen.
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